Sonntag, 2. Juni 2013

Woche 3


Tag 17 - 27. Mai 2013 - Montag



Heut ist der große Tag, da hierzulande Bank holidays sind, komme ich in den unerwarteten Genuß, eine Woche lang die Vorzuege der “half terms” (Schulferien) frei zu haben.
Drum entschloss ich mich spontan der Hauptstadt einen Besuch abzustatten um innerhalb eines Tages einen größtmöglichen Einblick in das Leben und die Umgebung Londons zu erhaschen.

Mit dem ersten Zug gehts um 6:55 Richtung Nordwesten. Mit eingeschlafenen Pobacken und unausgeschafenem Gemüt beginne ich 3 Stunden später meine Erkundungstour vom Bahnhof Waterloo aus.









Mein erstes Ziel ist der Hydepark, unterwegs gibt es allerdings viel zu sehen. Kaum die Waterloobrücke überquert, sehe ich tausende menschen die Flußpromenade der Themse entlang laufen. Der London Marathon, schön anzusehen, versperrt mir allerdings die Route Richtung Westen. Auf meinem Umweg nehme ich den Buckinghampalace in Augenschein, nettes Gebäude, aber laaaaaangweilig! Weiter gehts, ein Blick auf meinen Londonführer verrät mir, das sich ebenfalls das Harrods Einkaufzentrum auf meinem Weg befindet, vielversprechend. “The Mall” (ein prungvolles Stadttor Londons) und “the Arch” (Gigantischer Torbogen) hinter mir lassend, besichtige ich also das in jedem Reiseführer als DIE Sehenswürdigkeit Londons angepriesene “Harrods”. Mhhhh … wenn ich kein armer Auszubildender wäre, hätte sich der Besuch sicherlich gelohnt, aber da ich nicht gewillt bin 
30 £ für ein Portemoinee oder 45 £ für einen Gürtel auszugeben, belasse ich es beim kurzen “Rumstöbern”. Schön gestaltete Lift-und Rolltreppenanlagen im ägyptischen Stil und und das Gefühl Teil der high society zu sein welches jedoch nur bis zum Blick auf eines der Preisschilder hält sind die einzigen gewonnenen positiven Eindrücke dieser Konsum-maschinerie. Also entscheide ich mich die Reichen unter sich zu lassen und laufe schnellen Schrittes Richtung HYDE-Park.

Rund um den Park befindet sich eine Reitstrecke für die königliche Garde, das erste was ich also erblicke sind 2 unifomierte Reiter, denen ich lächelnd zunicke. Weiter gehts entlang eines traumhaften Sees innerhalb der Parks Richtung Norden zu meinem eigentlichen Ziel, eine Peter Pan Statue inmitten der Anlage, Nach 15 Minuten laufen immernoch kein Ende in Sicht, groooßer Park.

Schließlich finde ich meine Statue, mache ein, zwei Touristenfotos und erreiche das Ende des Parks, weiter gehts auf der Oxford Street, das Mecka der Shoppingsüchtigen, also auch meins.

Shop an Shop, Rabattaktion für Rabattaktion reihen sich die neuesten und trendigsten Läden der Metropole, echt empfehelnswert, wenn man keine Angst vor Menschenmassen und Ellbogenkämpfen hat. Tipp: Primark, Urban Outfitters, Next, JD, Hollister.
In einer Nebenstraße mache ich es mir mit einem White Mocha Frappuchino gemütlich und schländere weiter durch die Straßen.

Als sich große Bildschirme und ein vor menschen nur so strotzender Platz vor mir auftut, habe ich den Trafalgua Square beschritten. Straßenkünstler, Theater und nur noch mehr Shops.
Der Big Ben, das House auf Parliaments und die Westminster Abbey stehen als nächstes auf meiner Liste. Mir bleibt nur zu sagen, tolle Gebäude, sicherlich eine Augenweide für Architekturverliebte und eine paar weitere Touribilder wert. Kurzerhand geselle ich mich zu den anderen Youngsters gegenüber des Big Bens auf einer kleinen Rasenfläche inmitten vielbefahrener Straßen und genieße den sich mir bietenden Anblick.
HUNGER! Ich beschließe mich meinen Gelüsten hinzugeben und statte einem von 100 Mc Donalds einen besuch ab: “I would like to have one Big Mac menue, one Cheeseburger and a Mayo Chickenburger, please.” ! JAA Chickenburger mit Mayo statt dieser scheußlichen Süßsauersauce im Good old Germany. Da sind uns die Briten lichtjahre vorraus!
Den Abend lasse ich mit einem Cider in einem der zahlreichen Pubs ausklingen und schländere anschließend am Ufer rund um das London Eye entlang. Ich lasse eine tolle Stadt, Menschen verschiedenster Herkunft, Hautfarbe und einr Gemeinsamkeit zurück – Freundlichkeit!


Danke Big Ben für deine Gastfreundlichkeit, wir sehen uns wieder.

Tag 18 - 28. Mai 2013 - Dienstag

Heute nimmt mich meine Gastfamilie auf einen Ausflug zum nahegelegenen Westbay mit. Nach 30 Minuten Autofahrt durch hügelige Landschaften mit zahlreichen “blind summits” (Hügel auf denen man bei der Autofahrt Bauchkribbeln bekommt) und “swanneries” ausgeschildert mit “babyswans are hatching” kommen wir an einem alten Pier gelegen am Cecil Beach an. Ich sehe viele Boote die auf Grund liegen und frage mich, ob wir an einem Bootsfriedhof gelandet sind?! Falsch gedacht, Janet erkärt mir, das dass Wasser aufgrund der Ebbe komplett abfließt und die Schiffe zwangsläufig nur bei Flut auslaufen können. Aha! 

Nun laufen wir die Küste entlang und bekommen einen top Einblick auf die hundert Meter hohen “Cliffs” von denen sich schon viele Menschen in den tot stürzten, so Kevin. Auf dem Rückweg zum Auto machen wir kurz Halt an einem Fischladen und kaufen allerlei Meeresfrüchte und eine Flasche UR-Cider aus der Region. 

Uns steht die halbstündige Rückfahrt bevor, Al Pacas, Schaafe, Kühe, Esel und Pferdehöfe kreuzen unseren Weg. Ein paar hundert Meter bevor wir das Zuhause der Familie Smith erreichen, bitte ich Kevin noch kurz halt bei Alf's Fisch n Chips Shop zu machen, um mir von dem mehrfach Awardgekrönten Bistro ein Stück Engand für Zuhause einpacken zu lassen. Pommes mit “Vinegar” und einer MENGE Salz schmecken garnicht mal so schlecht.

Tag 19 + 20 - 29. + 30. Mai 2013 - Mittwoch + Donnerstag


Nach den aufregenden Tagen gönne ich mir ersteinmal 2 Tage Pause, in denen ich das top Wetter im Garten genieße und Zeit mit meinem momentan besten Freund verbringe, meinem Lap Top. Von Zeit zur zeit gesellen sich ein paar andere Freunde wie Facebook, DVD's und Onlinegames dazu.

Tag 21 - 31. Mai 2013 - Freitag




Heute erwartet mich ein Ausflug in die Stadt. Ich nehme mir die Zeit, einmal die andere Seite der Weymouth Bay zu erkunden und finde mich auf einem kleinen Rummel wieder. Zauberhafte Fahrgeschäfte ud Karrussels neben einer großen Spielhalle ziehen mich in ihren Bann.






Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die 
Brewers Quay, ein Kaufhaus , aufgebaut im Stil eines Dorfes, welches leider wegen Umbauten größtenteils geschlossen ist. Kurz laufe ich noch barfuß den Strand entlang und mache Bekanntschaft mit dem UNGLAUBLICH, wirklich unglaublich kaltem Wasser trotz Sonnenschein bei 18C°– natuerlich darf der obligatorische Cider nicht fehlen.




Tag 21 - 01. Juni 2013 - Samstag


Bei strahlendemSonneschein sitze ich nun im Garten und tippe an meinem Blogg rum, der Plan für den Nachmittag besteht aus 2 Stunden “Gym” und mal sehen was noch kommt.
Heute kommen die nächsten beiden Praktikantinnen aus Deutschland nach Weymouth, ich hoffe deren Ankunft hat reibungslos geklappt und die beiden können mich von meiner zeitweiligen Einsamkeit erlösen.


Gute NachtWeymouth, bis bald Deutschland!

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